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VX-Serie – Controller bedienen

Bedien-Übersicht für die Novastar VX-All-in-One-Controller (VX400/VX600/VX1000): Anschlüsse, Front-Bedienung per Drehknopf, wichtigste Menüpunkte und typische Stolperfallen.

Kurz erklärt

Die NovaStar VX-Serie vereint Videoprozessor und LED-Ansteuerung in einem Gerät. Über das Frontpanel oder die Software werden Eingangsquelle, Ausgangsauflösung, Skalierung, Helligkeit und Preset-Speicherplätze gesteuert. Die VX-Modelle reichen vom VX400 Pro bis zum VX2000 Pro und unterscheiden sich vor allem in der maximal ansteuerbaren Pixelanzahl.

Hardware vonNovastar

Überblick

Was ist die VX-Serie?

Die Novastar VX-Serie sind All-in-One-Controller: Sie vereinen Videoverarbeitung (Skalierung), Sendekarte und Bildschirmverbindung in einem Gerät. Eine komplette LED-Wand lässt sich direkt am Gerät – nur mit Drehknopf und ESC-Taste – einrichten; ein PC ist für die Grundeinstellung nicht zwingend nötig.

Auf einen Blick
  • Modelle u. a. VX400, VX600, VX1000 (sowie VX-Pro-Reihe)
  • Unterschied vor allem in Pixel-Last und Anzahl der Ethernet-Ausgänge
  • Bedienung über Front: Drehknopf + ESC
  • Feinkonfiguration zusätzlich über NovaLCT
Im Detail: Was heißt „All-in-One"?

Klassisch braucht man einen Video-Prozessor plus eine separate Sendekarte. Die VX-Serie kombiniert beides: Sie skaliert das Eingangssignal auf die Wand-Auflösung und sendet die Daten direkt an die Empfangskarten in den Kabinetten. Das spart Geräte und Verkabelung und macht die Einrichtung kleiner bis mittlerer Wände sehr einfach.

Anschlüsse

Die wichtigsten Anschlüsse

Übersicht
  • Video-Eingang: HDMI / DVI / DisplayPort (modellabhängig)
  • Ethernet-Ausgänge (Gigabit): zu den Empfangskarten der Kabinette
  • HDMI-Loop / Monitor-Ausgang (modellabhängig)
  • USB / Ethernet zum PC für NovaLCT
  • Strom und ggf. Audioausgang
Im Detail: Wie viele Kabinette pro Ethernet-Port?

Jeder Gigabit-Ethernet-Ausgang trägt eine bestimmte Pixel-Menge (grob bis ~650.000 Pixel pro Port, je nach Bildrate und Farbtiefe). Die Anzahl der Ports und die Gesamt-Pixel-Last bestimmen, wie groß die anschließbare Wand ist – daher der Hauptunterschied zwischen VX400, VX600 und VX1000. Den exakten Lastwert Ihrer Anlage nennt Ihnen WALED.

Bedienung

Front-Bedienung mit Knopf & ESC

Navigation
  • Knopf drücken: Menü öffnen / bestätigen
  • Knopf drehen: Menüpunkt wählen / Wert ändern
  • ESC: zurück / abbrechen
  • Tastensperre: Knopf + ESC ca. 3 s halten
Im Detail: Tastensperre & Startbildschirm

Im Startbildschirm zeigt das Display u. a. Eingangsquelle, Auflösung und Helligkeit. Ein Druck auf den Knopf öffnet das Bedienmenü. Die Tastensperre (Knopf + ESC 3 s) schützt vor versehentlichem Verstellen – z. B. bei öffentlich zugänglichen Installationen. Zum Entsperren dieselbe Kombination erneut halten.

Funktionen

Die wichtigsten Menüpunkte

MenüWofür
BrightnessHelligkeit der gesamten Wand in %.
Input / EingangVideoquelle (HDMI/DVI/DP) und Eingangsauflösung wählen.
Screen SettingsBildschirmverbindung / Port-Zuordnung der Empfangskarten.
Preset / SzeneEinstellungen speichern und schnell laden.
Display ControlNormal · Blackout (Schwarz) · Freeze (Standbild).
Factory ResetAuf Werkseinstellungen zurücksetzen (Notfall).
Im Detail: Eingang & Skalierung richtig setzen

Unter Input die aktive Quelle und deren Auflösung wählen. Der Controller skaliert das Eingangsbild auf die physische Wand-Auflösung (Scaling). Wichtig: Eingangsauflösung und Wand-Auflösung sollten zueinander passen, sonst entstehen Skalierungsartefakte. Über Preset lassen sich verschiedene Konfigurationen (z. B. unterschiedliche Quellen) ablegen und im Betrieb schnell wechseln.

Im Detail: Blackout, Freeze & Test-Patterns

Blackout schaltet die Wand auf Schwarz, Freeze friert das aktuelle Bild ein – beides nützlich bei Quellenwechsel oder Umbauten. Viele VX-Modelle bieten zusätzlich Testbilder (z. B. Vollfarbe, Gitter) zur schnellen Prüfung von Modul- und Kabinettfehlern.

Praxis

Typische Stolperfallen

  • Kein Bild? Im Menü Input Quelle und Auflösung prüfen.
  • Front reagiert nicht? Tastensperre – Knopf + ESC 3 s halten.
  • Teilbereiche schwarz/falsch? Bildschirmverbindung / Port-Zuordnung in NovaLCT prüfen.
  • Bild unscharf? Eingangsauflösung muss zur Wand passen.
Erstkonfiguration einer neuen Wand am besten über NovaLCT; den laufenden Betrieb (Helligkeit, Quelle, Preset) steuern Sie bequem direkt am VX-Controller.

Häufige Fragen

FAQ

Brauche ich für die VX-Serie einen PC?

Für Grundfunktionen (Helligkeit, Eingang, Preset) nicht – das geht am Gerät per Knopf und ESC. Für die vollständige Einrichtung mehrerer Kabinette und Kalibrierung nutzen Sie NovaLCT am PC.

Wie entsperre ich die Fronttasten?

Drehknopf und ESC gleichzeitig etwa 3 Sekunden halten.

Worin unterscheiden sich VX400, VX600 und VX1000?

Vor allem in maximaler Pixel-Last und Anzahl der Gigabit-Ethernet-Ausgänge (also wie groß die anschließbare Wand ist). Die Bedienung ist nahezu identisch.

Was bedeutet „Blackout" und „Freeze"?

Blackout schaltet die Wand auf Schwarz, Freeze friert das aktuelle Bild ein – praktisch bei Quellenwechsel oder Umbauten.

Fragen zu Ihrem VX-Controller? Das Team von WALED Videowalls hilft – Kontakt oder info@waled-videowalls.com.

Häufige Fragen – VX-Serie – Controller bedienen

Was macht ein VX-Controller bei einer LED-Wand?

Ein VX-Controller vereint zwei Funktionen: Er verarbeitet das eingehende Videosignal, skaliert es auf die tatsächliche Pixelauflösung der LED-Wand und steuert gleichzeitig die Empfangskarten in den Kabinetts an. Damit ersetzt er die Kombination aus separatem Videoprozessor und Sendekarte.

Welches VX-Modell brauche ich für meine LED-Wand?

Ausschlaggebend ist die Gesamtpixelzahl Ihrer Wand. Die Modelle VX400 Pro bis VX2000 Pro unterscheiden sich vor allem in der maximal ansteuerbaren Pixelanzahl und der Zahl der Ausgänge. WALED dimensioniert den Controller im Rahmen der Projektplanung passend zur Wandgröße.

Wie stelle ich die Helligkeit an einem VX-Controller ein?

Die Helligkeit lässt sich direkt am Frontpanel des Controllers oder über die zugehörige Software einstellen. Bei Outdoor-Anlagen wird die Helligkeit sinnvollerweise über einen Umgebungslichtsensor automatisch geregelt, damit die Wand tagsüber ablesbar bleibt und nachts nicht blendet.

Was sind Presets beim VX-Controller?

Presets sind gespeicherte Konfigurationen aus Eingangsquelle, Skalierung, Layout und Bildparametern. Sie lassen sich per Tastendruck abrufen und sind besonders im Event- und Rental-Betrieb praktisch, wenn zwischen mehreren Szenarien schnell gewechselt werden muss.

Beratung und Planung durch WALED

Die WALED VIDEOWALLS GmbH aus Duisburg entwickelt, liefert und installiert LED-Videowände für Festinstallation und Rental – indoor wie outdoor, deutschlandweit. Als Hersteller für Festinstallation und Rental mit 25 Jahren Erfahrung planen wir Ihre Anlage von der Bedarfsanalyse über die 3D-Planung bis zur Inbetriebnahme und Wartung. Sie erreichen uns unter +49 (0) 172 2844494 oder über das Kontaktformular. Die passende Konfiguration ermitteln Sie in wenigen Minuten im LED-Wall-Konfigurator.