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IP-Schutzklassen erklärt

Was IP66 wirklich bedeutet – und welche Schutzklasse Sie für Indoor, Schaufenster, Outdoor und Küste brauchen.

So lesen Sie die IP-Klasse

Eine IP-Schutzklasse besteht aus zwei Ziffern – die erste beschreibt den Schutz gegen Feststoffe und Berührung, die zweite den Schutz gegen Wasser. Je höher die Ziffer, desto besser der Schutz.

Die wichtigsten Stufen für LED-Walls

  • IP20: Indoor – kein Schutz gegen Wasser, geschützt gegen feste Objekte ab 12,5 mm. Konferenzraum, Studio, Lobby.
  • IP40 / IP43: Schaufenster, halböffentliche Bereiche – Schutz gegen Staub und Tropfwasser.
  • IP54: staubgeschützt + Spritzwasser aus allen Richtungen – Übergangsbereich Innen/Außen.
  • IP65: vollständig staubdicht + Strahlwasser. Outdoor-Standard für Rückseite vieler LED-Walls.
  • IP66: vollständig staubdicht + starkes Strahlwasser. Outdoor-Frontschutz aller unserer Outdoor-Serien (SIGNATURE 960, VARIO, MARINA, PRO/ULTRA).
  • IP67 / IP68: zeitweiliges bzw. dauerhaftes Untertauchen. Nur für Spezialinstallationen (z. B. unter Wasser).

Warum eine doppelte IP-Klassifizierung?

Bei Outdoor-LED-Walls wird häufig getrennt zwischen Front und Rückseite: die Front muss härter geschützt sein (Regen kommt von vorne), die Rückseite darf etwas weicher klassifiziert sein, weil sie meist gegen eine Fassade oder unter ein Dach montiert ist. Eine typische Angabe ist „IP66 vorne / IP54 hinten".

Sonderfall Küste & Pool

Wenn salzhaltige Luft, Gischt oder Chlordämpfe ins Spiel kommen, reicht IP66 als Materialschutz nicht – hier braucht es zusätzlich korrosionsfeste Beschichtungen und salznebelgeprüfte Materialien. Genau dafür gibt es die SIGNATURE MARINA Sonderedition.